Repositories – Editions – Materials

The ancient studies deal with a multitude of research results and objects that are entirely heterogeneous in nature. These include:

  • Primary data such as excavation finds, artifacts, texts and data streams from scientific research
  • Secondary data from earlier research phases, e.g. from archives, maps, thesauri, collections of photographs, inventories, notes and much more
  • Databases and other complex systems that combine diverse types of information into a common context.

Because the quantity of data has grown exponentially and careful and permanent documentation of the data has become more and more urgent, the Berliner-Kolleg has founded a service center that in the future will be dedicated to the collection, processing, protection and compatibility of original analog and digital data.

“Repositories – Editions – Materials” (REM) has been established as a portal for ongoing work on data stores in the ancient studies. Additional important goals include the development of new digital editing methods and user-oriented data protection solutions. A particularly urgent priority is to process the heterogeneous data stores in a manner that allows them to “talk” to one another.

 

 

Der Arbeitsbereich “Repositories Editions Materials (REM)” erfüllt innerhalb des Berliner Antike-Kollegs die Funktion, die digitalen Ressourcen und Forschungsinfrastrukturen der beteiligten Institutionen im Bereich der altertumswissenschaftlichen Grundlagenforschung und digitalen Edition miteinander zu vernetzen und in Form von wissenschaftlichen Endanwendungen nutzbar zu machen.

REM wird im Bereich der digitalen Altertumswissenschaften zu einer internen Serviceplattform sowie zu einem Motor der Entwicklung auch für andere, nationale und internationale altertumswissenschaftliche Netzwerke entwickelt und erfüllt dabei die folgenden Aufgaben:

  1. Systematische digitale Erschließung von Materialien für weitergehende Forschungsfragen
  2. Vermittlung notwendiger Techniken und Methoden
  3. Weiterentwicklung innovativer Methoden der Datenverarbeitung und digitalen Edition, sowie Ausbau virtueller Forschungsumgebungen in den digital humanities
  4. Kooperation bei der Weiterentwicklung von Aktivitäten des Clusters TOPOI in ausgewählten, großen IT-Verbünden in Berlin und Deutschland (z.B. IANUS)

 

Hintergrund

Aufgrund der bis in das 18. Jh. reichenden Geschichte der im BAK kooperierenden Institutionen gibt es in Berlin umfangreiche Sammlungen von Materialgruppen, wie beispielsweise die weltweit einzigartige Sammlung griechischer und römischer Architektur in der Antikensammlung (ca. 3.800 Objekte), der Terrakotten-Bestand der Antikensammlung (ca. 6.000 Objekte), die Abklatsche antiker Inschriften in der BBAW oder die fotografischen Sammlungen und Grabungsarchive.

Unter Verwendung innovativer Techniken können diese Materialgruppen aufbereitet werden, um neue Forschungsfragen zu ermöglichen. Neben ähnlichen übergreifenden Initiativen in Berlin, arbeiten die Institutionen, die das BAK tragen, an konkreten Lösungen für bestimmte Materialgattungen und Forschungsfragen, wie sie u.a. in aktuellen Projekten bei Topoi noch erarbeitet werden.

REM wird einheitliche Strukturen für den Workflow im BAK erarbeiten, die die diversen Lösungsansätze für die technischen Verfahren an den beteiligten Institutionen kompatibel gestalten und nachhaltig sichern helfen.
REM wird bereits entwickelte IT-Komponenten und integrale Publikationsstrategien erheblich ausbauen und fortentwickeln. Dies betrifft insbesondere das simultane Print und open access publishing (auch bereits lange vergriffener Berliner Veröffentlichungen) sowie die Hinzufügung von erweiterten digitalen Möglichkeiten und Repositorien („enhanced digital tools and repositories“).